
ASF-Mitglieder Heidrun Sachse, Karin Richardt sowie die Gleichstellungsbeauftragte Ulrike Quentel
Die Frauen der ASF Eisenach Wartburgkreis unterstützen ausdrücklich die Initiative "Nein zu Gewalt an Frauen".
Anlässlich des Internationalen Tages für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen besuchten wir gestern den Stand der Gleichstellungsbeauftragten, des Frauenzentrums und des Eisenacher Frauenhauses.
Vor dem Eisenacher Rathaus wurde heute die Fahne mit der Aufschrift „Nein zu Gewalt an Frauen – frei leben ohne Gewalt“ gehisst und u.a. Taschentücher mit der Aufschrift "Wir haben die Nase voll von häuslicher Gewalt" verteilt und sehr viel Aufklärungsarbeit geleistet sowie über die regionalen Beratungs- und Hilfsangebote informiert.
Die bundesweite Aktion ist eine Initiative von „Terre des Femmes e.V. – Menschenrechte für die Frau“ mit dem Ziel, die Öffentlichkeit stärker für das Problem der Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren. Als Partei stehen wir in öffentlicher Verantwortung. Deshalb sind wir heute dabei. Genauso wie viele weitere Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im ganzen Land.
Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter, sie ist kein privates Problem. Sie schränkt die persönliche Freiheit von Frauen ein und verhindert ein selbstbestimmtes Leben. Dies gilt in unserem Land ebenso wie in der ganzen Welt.
Frauen sind nicht nur in unserem Land Opfer von Gewalt, besonders häuslicher Gewalt. Weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung an Mädchen und jungen Frauen. Sie ist kein ‚exotischer Brauch’, sondern schon lange in Europa angekommen. In Deutschland leben schätzungsweise 20.000 Frauen, die diese grauenvolle Prozedur bereits erlitten haben – 5.000 Mädchen in unserem Land sind gefährdet, dass ihnen hier oder während einer Ferienreise in ihre Heimatregion das Gleiche angetan wird. Wir wollen den Kampf gegen die Genitalverstümmelung fortsetzen und weltweit helfen, Gewalt gegen Frauen zu beenden.
(SPD Pressemitteilung)